Philips Blog Schweiz

01. April 2010 - philipsblog - Ein Kommentar

Entwarnung an der Sparlampen-Front – auf in die LED-Zukunft!

Für ein ziemliches Rauschen im Schweizer Blätterwald hat die am Dienstag vorgestellte Studie über Sparlampen des Bundesamtes für Energie (BFE) sowie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gesorgt. Als weltweite Nummer 1 in Sachen Licht und einer der grossen Hersteller von Sparlampen haben auch wir uns eingehend mit den vorgestellten Resultaten auseinander gesetzt. Das Wichtigste vorneweg – für Sie und für uns:

Sparlampen sind im Normalgebrauch völlig unbedenklich!

Diese Aussage machte auch Michael Kaufmann, Vizedirektor des BFE, im gestrigen Kassensturz. Dies ist primär mal eine sehr gute Nachricht! Nichtsdestotrotz gilt es gewisse Vorsichtsmassnahmen bei der Verwendung von Sparlampen zu beachten. Denn: Wie jedes andere elektrische Gerät auch, erzeugen Sparlampen elektrische und magnetische Felder. So haben auch wir beispielsweise immer geraten, Sparlampen nicht in unmittelbarer Distanz zum Kopf zu verwenden – sondern eher etwas Abstand zu wahren. Bisher stritten sich denn auch Fach- und selber ernannte Experten sehr oft, wie hoch der so genannte Elektrosmog denn ist respektive sein darf – und was man dagegen tun soll.

Die vorgestern vorgestellte Studie ist insofern bahnbrechend, als dass ihr eine modellhafte Versuchsanordnung zu Grund liegt, welche die elektrischen Ströme – ausgehend von einer Sparlampe – im menschlichen Körper misst, und nicht direkt neben der Lampe.

Das Resultat fasst die folgende Grafik zusammen:

Selbst bei einer Distanz von 2 cm zwischen Lampe und menschlichem Körper – von den Forschern als worst-case-Szenario angenommen – hat keine der elf getesteten Lampen die empfohlenen international anerkannten Grenzwerte um mehr als 55 Prozent erreicht.
Um auf ganz sicher zu gehen, hat das BFE und das BAG trotzdem die Empfehlung herausgegeben bei längerem Aufenthalt in der Nähe einer Sparlampe auf eine Distanz von ca. 30 cm zu gehen – was wir ebenso als sehr vernünftig ansehen – wie oben erwähnt!

Was uns resp. unsere Bemühung in Sachen Innovation bestätigt hat, ist die Tatsache, dass die zwei ebenfalls getesteten LED-Lampen selbst bei 1.5 cm Abstand elektromagnetische Felder erzeugen, die weit unter den o.g. Grenzwerten liegen (zwischen 0.7 und 3.3 Prozent) – und dabei hat man dies nach der ‚angestammten‘ Methode gemessen: Also direkt neben der Lampe, ohne Einbezug des neuen Modells, wo die Ströme im menschlichen Körper erfasst werden. So kam denn auch die Studie zum Schluss, dass im Vergleich zu den Energiesparlampen die LEDs generell nur ganz schwache elektromagnetische Felder erzeugen – und überhaupt nicht problematisch sind.

Für uns ist seit längerem schon klar, dass die Zukunft in Sachen Licht in Richtung LED gehen muss. So hat Philips in den vergangen vier, fünf Jahren enorm viel in diese neue Technologie investiert – auch mit Unternehmensakquisitionen.

Bereits seit letztem Herbst findet man im Schweizer Handel ein LED-Sortiment von Philips. Dieses Sortiment wird bereits in diesem Frühjahr noch einmal ausgebaut – mit u.a. warmweissen und dimmbaren LED-Lampen. Im kommenden Herbst werden wir so weit sein, dass wir erste LED-Lampen anbieten werden, welche 40 Watt Glühlampen 1:1 ersetzen werden.

Das Portfolio an LED-Lampen und damit an echten, weit weniger problembehafteten Alternativen zur Sparlampe wächst also rasant weiter; ganz zu schweigen von Halogenlampen, welche auch als Alternative herangezogen werden können.

In der Zwischenzeit ist es dennoch gut zu wissen, dass man Sparlampen weiterhin bedenkenlos einsetzen kann. Wer sich die Studie des BAG resp. BFE in Gänze zu Gemüte führen will, findet diese hier.

PS
Von Philips waren insgesamt vier Lampen im o.g. Test. Deren gemessene Strahlung liegt bei 7 – 10 Prozent des empfohlenen Grenzwertes – gemessen im o.g. worst-case-Szenario, sprich bei 2cm Abstand.

Ein Kommentar

  1. Nachtrag: Die Studie, die auch für Ärger sorgte. » Philips Blog Schweiz schrieb:

    [...] des BAG/BFE, deren Resultate letzte Woche veröffentlich wurde – und von denen an dieser Stelle ebenfalls schon die Rede war. Primär geht es um diesen Satz hier (Auszug aus der offiziellen [...]

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